Wieder mal zurück zum Start…

Statt mit 12 Punkten vor dem vtk zu stehen, sind es seit Sonntag nur noch 3…

Der WAC wartet nur darauf als Zweiter abgelöst zu werden und selbst Red Bull schwächelt!
Warum nützen Wir solche Chancen so selten aus, lassen Aufsteiger zu unüberwindbaren Hindernissen werden und richten selbst Unseren kriselnden Stadtrivalen wieder auf???

So sehr, die Niederlage im Derby schmerzt, oder 0 Punkte in 2 Spielen gegen den Aufsteiger, der mittlerweile vor Uns in Tabelle steht auch weh tun, Wir müssen weitermachen und wieder nach vorne schauen…

Nur sind Wir auch so ehrlich und geben zu, dass es schon verdammt frustrierend sein kann, wenn man das Gefühl hat, dass Wir seit Jahren IMMER und IMMER WIEDER BEI NULL ANFANGEN MÜSSEN…

In Deni We trust.

GWG, Euer .

Bild: http://www.swiss-monopoly.ch/images/start_large.png

Der David-Komplex.

Warum Rapid seit Jahren gegen die „Kleinen“ der Liga den Titel verspielt.

Es war mal wieder angerichtet, gestern am Sonntag in Altach (beim AUFSTEIGER)! Der WAC hatte in Ried gepatzt und Wir konnten auf 3 Punkte an den (Überraschungs-)Zweiten der Liga herankommen und Uns „9“ Punkte von der Austria absetzten, was 1 Woche vor dem Derby ein besonderer Genuss gewesen wäre…

Doch es kam (mal wieder…) so wie es viele von Uns wohl bereits befürchtet hatten. Der Aufsteiger aus Vorarlberg führte Uns auch im zweiten Saisonduell eine Niederlage zu und rückte dadurch bis auf 1 Punkt auf Rapid in der Tabelle heran. Die Tatsache, dass der Spielverlauf für Uns wahrlich unglücklich war , frühe (unberechtigte) rote Karte für Sonnleitner und dann ein wahrer „Sonntagsschuss“ zum 1:0 für die Rheindorfer, soll hierbei aber jetzt nicht als Ausrede herhalten. Niederlagen gegen Aufsteiger und die anderen kleinen Vereine der Liga gehören leider seit vielen Jahren zum normalen Saisonverlauf des SK Rapid, was sich letztendlich in fehlenden Punkten am Ende des Jahres bemerkbar macht aka KEIN MEISTERTITEL

Es wird immer über die Allmacht von Red Bull diskutiert, den (finanziell) übermächtigen Gegner gegen den kein Kraut gewachsen ist! Wir geben Platz 2-3 als Ziel aus, da es ja sowieso keinen Sinn zu machen scheint, seit 2008 wieder nach einem Meistertitel zu streben. Die Wahrheit sieht nur ein wenig anders aus. Es sind nicht die Duelle mit Red Bull, die Derbys oder die Spiele gegen Sturm, die Uns Jahr für Jahr ohne Schale dastehen lassen! Es sind die zahlreichen Punkteverluste aus den undankbaren Partien gegen die kleinen Vereine die Uns am Ende der Saison das Genick brechen.

Warum kommt es so oft zu unerwarteten Punkteverlusten in diesen Spielen? Mangelt es den Spielern an Konzentration oder Motivation in den „Arenen“ von Neustadt bis Altach? Verständlich wäre das ja durchaus, weil oft schon das Zuschauen im TV weh tut und man sich fragt ob dieser „Sportplatz“ tatsächlich die Heimstätte eines Vereines aus der höchsten Spielklasse in Österreich ist oder ob man ein Regionalligaspiel verfolgt. ABER 3 Punkte aus so einer dreckigen Partie sind genauso viel wert wie ein Sieg im Derby, rein rechnerisch natürlich 😉 Der Punkt ist nun mal, dass Red Bull solche undankbaren Spiele dann doch irgendwie noch gewinnt und dadurch im Endeffekt meistens Meister werden. Red Bull hat nur 1 Niederlage weniger als Wir ist aber 9 Punkte vor Uns auf Platz 1…

Der größte Gegner kommt also wohl nicht aus Wals-Siezenheim bei Salzburg sondern kommt wohl aus den eigenen Reihen, ein gewisser Herr Schweinehund, der verhindert, dass die Spieler mit dem selben Elan wie in den Topspielen antreten und so beispielsweise die Aufsteiger (WAC, Grödig jetzt Altach) zu einem unüberwindbaren Hinderniss werden lassen… Man stelle sich vor Bayern verliert gegen Paderborn oder Chelsea gegen Burnley! Da würden Köpfe rollen und die Presse kopfstehen. Bei Uns ist es leider zu einer traurigen Tradition geworden die „Kleinen“ der Liga mit Punkten zu unterstützen und vor allem die Aufsteiger ein wenig zu freundlich in der Bundesliga willkommen zu heißen…

Am Sonntag werden Wir diese Probleme wohl nicht haben, da dann das Derby auf dem Programm steht, Wir eine Serie zu verteidigen haben und das Happelstadion (im Gegensatz zum Cupsspiel gegen Sturm) eine beeindruckende Kulisse für Österreichs wichtigstes Spiel darstellen wird.

In Wien NUR Wir.

GWG, Euer .

Bild: http://shoofy29.deviantart.com/art/david-and-goliath-308126689

Das Stiefkind der Rapidler.

Der Pokal den (anscheinend) Keiner will…

Im Rahmen des Morgen anstehenden Pokal-Achtelfinales gegen Sturm Graz, haben Wir in unserer Initiative mehrmals mit Nachdruck die Grüne Gemeinde dazu aufgefordert am Mittwoch im Stadion dabei zu sein. Die Anzahl der verkauften Karten (Status 28.10. Mittag) lag bei klar unter 10.000 und änderte sich im Verlauf einer gesamten Woche auch kaum nennenswert nach oben… Diese Situation, nach einem überzeugenden AuswärtsSieg in Graz???

In den Kommentaren konnte man entnehmen, dass die Anstosszeit und Eintrittspreise hier als einer der Gründe für ein Fernbleiben angegeben wurden! Obwohl faire Eintrittspreise immer im Focus stehen müssen und es auch wahrlich jedem selbst überlassen bleibt ins Stadion zu gehen oder nicht, wollen wir uns in diesem Kommentar auf die Zeitkomponente fokussieren!

Der Kritikpunkt lautet also: „Mittwoch 20:30“

Dann lasst uns doch 2 Fragen stellen:

Sollten Wir eines Tages wieder an der UEFA Championsleague teilnehmen, bleiben diese Leute dann auch Zuhause wenn es um 20:45 los geht? Wenn Wir Donnerstags in der UEFA Europaleague um 21:00 auflaufen, stellt die Beginnzeit dann etwa keine Hürde dar? Irgendwie herrscht hier ein wenig eine schiefe Optik 😉

Wir finden es einfach schade, dass es in der Rapidgemeinde nach wie vor keinen Platz für den ÖFB-Pokal zu geben scheint, der nunmal ob „wichtig“ oder nicht, 1 von 2 nationalen Titeln darstellt. Mit Red Bull als Mitbewerber in der Österreichischen Bundesliga, werden Wir wohl in den nächsten Jahren nicht Serienmeister werden… Der Cup sollte von Uns also weniger belächelt und viel mehr als Chance für einen Titelgewinn gesehen werden.

Mit der Titel-Ausbeute der letzten 20 Jahre können Wir Uns eine solche Arroganz gegenüber dem nationalen Pokalwettbewerb eigentlich nicht erlauben.

DANN AUF ZUM POKAL-SIEG 2015!

Wen die Worte vielleicht doch noch zum Nachdenken gebracht haben, der möge doch morgen mit Uns die Burschen unterstützen und einen weiteren Schritt Richtung Finale machen!

GWG, Euer .

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Die Rückkehr zum Selbstverständnis!

Warum Rapid einen Titel mehr braucht als alles andere.

Wenn man in England von Titeln und Pokalen spricht, wird gerne der Begriff „Silverware“, also Tafelsilber, verwendet, welches Uns Rapidfans seit mittlerweile „2008“ nicht mehr auf den Tisch kam. Doch warum ist das so? Wir sind doch der Rekordmeister, für den regelmäßige Titel ganz normal sein sollten, oder?

Genau dort liegt der Hund begraben.
Viel zu lange wurde Uns von Vereinsseite eingeredet, dass ein zweiter Platz in der Meisterschaft das Höchste aller Gefühle ist, vor allem seit Uns mit Red Bull ein finanziell übermächtiger Gegner vor die Nase gesetzt wurde, welcher praktisch jedes Jahr Meister werden muss. Warum sollte man also den Meistertitel überhaupt anstreben? Viel zu oft wurde es ausgegeben, das „Ziel Platz 2“…

Soweit so „gut“. Seit das neue Präsidium am Ruder ist, weht ein frischer Wind. Neben dem Stadionprojekt das augenscheinlich auf Schiene zu sein scheint, hat Unser neuer Präsident auch endlich ambitionierte Ziele für den Verein in den Mund genommen. Das mehr als unglückliche Ausscheiden im EL-Playoff soll hierbei jetzt nicht überbewertet werden. Möglicherweise hat es in Hinsicht auf eine erfolgreiche nationale Saison auch sein Gutes.

Doch was bedeutet eine „erfolgreiche“ Saison?

Für Rapid kann dies einzig und alleine bedeuten die Saison mit (zumindest) 1 Titel zu beenden. Das man nicht jedes Jahr Meister werden kann ist Uns allen klar, nur davon sind Wir so oder so meilenweit entfernt. Unseren letzter Meistertitel feierten Wir vor 7 Jahren, Unseren letzten CupSieg gar vor „20“ Jahren. Man kann quasi von 1 Titel pro Jahrzehnt sprechen, was für das Selbstverständnis des Österreichischen Rekordmeisters und seinen treuen Fans eine Bilanz darstellt, welche mehr als ausbaufähig ist.

Alle 2-3 Jahre muss ein Titel her, anders kann der Anspruch als größter Fußballverein Österreichs auch gar nicht ausschauen. Diese Saison stehen Wir wieder mal vor der Chance Unseren 15. Cuptitel zu holen, welchem Wir nach Unserem Sieg gegen Wallern ein Stück näher gekommen sind.

Jetzt werden viele fragen, „wen interessiert der Cup?“ Dieser Meinung möchte ich hiermit entscheidend entgegen treten!

Der CupSieg wäre, neben dem positiven Nebeneffekt der Europaleague-Teilnahme, endlich wieder ein Schritt in die richtige Richtung was das entsprechende Selbstbild des SK Rapid angeht. Solch eine Veränderung kann nur durch Titel erreicht werden, weshalb auch das Stiefkind des Österreichischen Fußballs, der (mittlerweile heißt er) Samsung-Cup von Verein, Mannschaft und Fans durchaus ernst genommen werden sollte.

Rapid braucht ENDLICH wieder einen Titel, auch wenns „nur“ der Pokal ist!

Sollten Wir Uns am Sonntag gegen Red Bull durchsetzen ist vielleicht sogar in Sachen in Double noch alles möglich 😉

Für mehr SIEGER-Mentalität in uns Grünen, Wir schulden es unserer Geschichte!

GWG, Euer .

Immer dieses Bullen-Bashing?

Der große Fehler des Dietrich Mateschitz.

Vor allem im Social Media Bereich ist seit der Gründung von Red Bull Salzburg
ein Phänomen zu beobachten, welches gerne mit dem Begriff „Bullen-Bashing“
beschrieben wird. Fußballfans diverser Couleur halten zusammen – im Kampf gegen
Red Bull. Warum wollen so viele Fans Red Bull Salzburg scheitern sehen und warum wurde die Verbindung des eigentlich doch ziemlich coolen und jugendlichen Images der Marke mit der
Weltsportart Nummer 1 eigentlich kein Selbstläufer?

Ein Erklärungsversuch: Fußball ist für viele Menschen auf der ganzen Welt mehr als
eine Sportart – Fußball ist eine Lebenseinstellung. Und vor allem ist Fußball eine
Subkultur mit eigenen, oftmals ungeschriebenen, Gesetzen und Traditionen.
Eine Tatsache, die Dietrich Mateschitz bei seiner Red Bull Vision egal war. Man
stelle sich vor was passiert wäre, wenn Red Bull – wie Anfangs angenommen – als
Großsponsor bei Austria Salzburg eingestiegen wäre aber gleichzeitig die Identität
des Vereins bewahrt hätte.

Austria Salzburg wäre wahrscheinlich auf Dauer zum größten Verein
Österreichs herangewachsen. Doch es ging Mateschitz nicht darum, einen Verein
finanziell zu unterstutzen und zu neuen sportlichen Höhen zu führen. Er hat seine
ganz eigene Vision von einem Fußball-Imperium schlicht und ergreifend
durchgeboxt.
Es gibt mittlerweile etliche Beispiele fur die totale Kommerzialisierung von
Fußballklubs. Von den meisten alleinherrschenden Eigentumern wurde aber
versucht, zumindest einen Teil der Identität des jeweiligen Vereins zu erhalten. Die
Teile, die den Fans nun mal am meisten am Herzen liegen. Roman Abramovich hat
bei der Übernahme von Chelsea London den Namen und die Farben des Vereins
nicht geändert. Selbst den Scheichs von Manchester City oder Paris Saint Germain
wäre dies, trotz der völligen Kommerzialisierung der Vereine, wohl niemals in
den Sinn gekommen. Genau das ist aber in Salzburg passiert.
Diese Vorgehensweise erinnert an das Verschieben von „Franchises“ in den Profi-
Ligen der USA, wobei man auch dort nicht auf die Idee kommen würde, Teams wie die „Packers“ aus Green Bay (American Football) oder die „Red Sox“ aus Boston (Baseball) auszusiedeln, weil diese Teams nun mal Tradition haben, auf die sogar in den USA geachtet wird.
Austria Salzburg wurde, als eine der Traditionsmannschaften unseres Landes,
damals einfach aus den Geschichtsbüchern gestrichen. Hardcorefans passen
offensichtlich nun mal nicht in die „Welt von Red Bull“. Wen wundert es da, dass sich
die Fans von Austria Salzburg aufmachten und ihren Verein in der untersten
Spielklasse neu gründeten und nun kurz vor der Rückkehr in den Profifußball stehen!

Herr Mateschitz ließ jegliches Feingefuhl fur diesen Mikrokosmos der Fankultur
vermissen. Da ist es doch für viele Fußballfans in Österreich und Deutschland nur
folgerichtig, dass Red Bull für das Ende jeglicher Tradition oder mit anderen Worten
die ungeschminkte und gänzliche Kommerzialisierung des Fußballs steht.
Es steht außer Frage, dass Dietrich Mateschitz viel für den Österreichischen Fußball
getan hat. Vor allem profitieren die anderen Vereine im Rahmen der UEFA-5
Jahreswertung von den Punkten, die Red Bull Salzburg in der Europa League
erreicht hat. Was sich jedoch nicht vom Tisch wischen lässt ist, dass Herr Mateschitz
– ohne Rucksicht auf Verluste – seine Vision durchgesetzt hat. Die mangelnde
Begeisterung in Salzburg für den Verein und die Ablehnung durch die Fans der
Traditionsvereine sind der Preis den er zahlen muss.

Fußball ist nicht die Formel 1 und vor allem kein Event. Zumindest nicht für Fans im
traditionellen Sinn. Fußball ist, wie gesagt, eine ganz eigene Welt mit eigenen Regeln
und gewissen Tabus, die Mateschitz wissentlich gebrochen hat.
Als einer der erfolgreichen Geschäftsmänner Europas wird er Gegenwind jedoch
gewöhnt sein und seine Pläne weiterhin verfolgen. Ob das dem Großteil der Fans in
Österreich nun passen möge oder auch nicht.

GWG, Euer .

Erstveröffentlichung: 24.07.2012 12terMann.at

Bild: http://getraenke089.de/index.php?main_page=product_info&products_id=1045

“Tradition” oder Budget?

Über einen Tabubruch, der auch für den SK Rapid keiner mehr ist…

Die Rapid-Fans träumten schon seit geraumer Zeit von einem renovierten bzw. neuen Stadion am Standort Hütteldorf. Wie man von Seiten des Vereins hörte, wird ein Neubau angestrebt, da sich eine Renovierung der von Dipl.-Ing. Hanappi erdachten und dann leider von anderer Stelle mangelhaft umgesetzten Vision eines zeitgemäßen Fußballstadions nicht mehr rentieren würde.

Da die Förderung der Stadt Wien da zu kurz greift war es unumgänglich einen finanzkräftigen Sponsor zu finden, der dieses „Jahrhundertprojekt“, wie es Präsident Krammer betitelte, unterstützt! Mit der Allianz Versicherungs AG wurde ein Partner mit Weltformat gefunden, den wohl die meisten Rapidler den Verantwortlichen nicht unbedingt zugetraut hatten!

Um dieses Projekt also tatsächlich umsetzen zu können, musste man sich im Westen Wiens erst im Klaren sein, dass der Verkauf des Stadionnamens von St. Hanappi ein Thema ist, an dem auch im traditionsbewussten Hütteldorf (leider) keiner mehr vorbei kommt!
Man musste auch bei Rapid einsehen, dass der Stadionname heutzutage (so traurig es ist…) nicht mehr tabu sein darf, zumindest nicht in der aktuellen wirtschaftlichen Situation (siehe verpasste Europaleagueteilnahme…)

Es werden sich mit ziemlicher Sicherheit wenige Rapid-Fans fnden, denen der Name des eigenen Stadions wichtiger ist als der Spielort Hütteldorf. Es wird ihnen sicher lieber sein, ihr Team auch in Zukunft in Hütteldorf (wo Rapid nun mal hingehört) im „Allianz-Stadion“ spielen zu sehen und anzufeuern, als im Prater!
Erfreulich ist ja zumindest, dass keine weitere „Arena“ entsteht…

Die Vorstellung dauerhaft im Prater zu spielen, treibt vielen Grünen sicher einen schlimmeren Schauer über den Rücken, als die Idee, einen Sponsor im Stadionamen zu tragen. Das Happel-Stadion ist ganz einfach kein Fußballstadion, es ist zu groß und Rapid stammt schlicht und einfach nicht aus der Leopoldstadt.
St. Hanappi wird, meiner Meinung nach, sowieso immer St. Hanappi bleiben, egal welcher Name am Stadion prangt, gerade weil der Standort erhalten bleibt und mit der Umbenennung des Stadionvorplatzes in Gerhard-Hanappi-Platz 1 der Verbundenheit des Vereins mit seinerz Geschichte, Rechnung getragen wird.
Wenn man die Situation mit Traditionsvereinen aus Deutschland vergleicht, muss man bemerken, dass in Dortmund wohl auch nicht viele Fans zum Spiel in den „Signal Iduna Park“ oder in Gelsenkirchen in die „Veltins Arena“ fahren werden sondern weiterhin ins Westfalenstadion oder Auf Schalke.
Diese offiziellen Namen bringen aber nun mal gutes Geld, welches gerade der SK Rapid dringend braucht um das Stadionprojekt realisieren zu können! Doch steht der Stadionbau für weit mehr als nur ein Bauprojekt!

Mit anderen Worten: es geht um die künftige internationale Konkurrenzfähigkeit von Rapid Wien.

Wenn Wir Grün-Weißen tatsächlich unter die „Top 50“ Europas wollen, dürfen sich die Verantwortlichen nicht länger von einer falschen Traditionsromantik aufhalten lassen oder – bessergesagt – sich dahinter verstecken! Die Tradition galt unter dem alten Präsidium nur allzu oft als Ausrede für den Stillstand im Management des Vereins. Die Grenzen müssen allerdings ganz klar abgesteckt sein! Der Name Rapids, die Farben und das Wappen müssen für eine etwaige Vermarktung für immer tabu bleiben!!! Der Stadionname jedoch, darf das aber nicht mehr sein!
Ich gehöre zu den Menschen, die nicht verstehen, warum es Rapid, im Gegensatz zum violetten Stadtrivalen bisher nicht schaffte, das volle wirtschaftliche Potenzial, das im größten Fußballverein des Landes ohne Frage steckt, voll auszuschöpfen! Man wird kaum einen Grünen fnden der nicht der Meinung ist, dass unser Verein viel mehr Potenzial hat.

Alle paar Jahre ein Titel kann nicht der Anspruch eines Rekordmeisters sein!

Wir setzen Unser Vertrauen in Präsident Krammer, sein Team und deren Zukunftsvisionen, da wohl auch die traditionsliebendsten Rapidler das Potential Unseres Vereins nicht länger vergeudet sehen wollen.

Dafür lieben Wir Rapid-Fans Unseren Verein ganz einfach zu sehr – Stadionname hin oder her!

 

Erstveröffentlichung: 15.02.2013 12terMann.at

Bild: http://www.allianz-stadion.at/de/media/gallery/