Die Wochen der Wahrheit

Nachdem Wir uns am vergangenen Samstag, durch das mehr als unglückliche 1:1 Zuhause gegen die Admira, wohl endgültig von Mission 33 verabschieden mussten, gilt es nun das eigentliche Saisonziel zu verwirklichen: Platz 2 und damit das Erreichen der Qualifikation zur UEFA Champions League.

Mit den kommenden Auswärtsspielen gegen die direkten Konkurrenten Sturm Graz und Altach und dem letzten Derby der Saison (bei dem Wir hoffen zumindest Eines für Uns entscheiden zu können) stehen also richtige „Wochen der Wahrheit“ an!

Im Mittelpunkt wird wieder Robert Beric stehen, der sich in Unseren Reihen enorm entwickelt hat und natürlich das Interesse von internationalen Topklubs geweckt hat. Einem Stürmer wie Beric muss man eben auch eine sportliche Perspektiven bieten, wenn man ihn halten möchte. Deswegen ist ein Sieg in Graz und ein weiterer Schritt in Richtung Champions League so unglaublich wichtig. Die Perspektive in die Champions League einzuziehen oder zumindest in ein Playoff gegen einen Top-Verein sollten ein gutes Argument sein, wenn es darum geht Beric zumindest noch ein Jahr bei Rapid zu halten.

Gegen seinen Exklub wird RB9 wohl wieder hoch motiviert sein! Es bleibt aber zu hoffen, dass der Slowene erstmals ohne Verwarnung oder gar einem Ausschluss über die 90 Minuten kommt. Ein Fehlen Unseres 20-Tore Mannes im nächsten entscheidenden Auswärtsspiel in Altach wäre ein schwerwiegender Verlust.

Ob Wir Unser Ziel erreichen werden wird wohl (mal wieder) an der Chancenverwertung liegen, die leider schon fast die ganze Saison zu wünschen übrig lässt und Uns wichtige Punkte gekostet hat. Vor allem die vier Spiele gegen Abstiegskandidaten Admira Wacker, aus denen Wir magere vier Punkte mitnehmen konnten, waren geprägt von zahlreichen vergebenen Chancen. Mit diesen 8 Punkten wären Wir mit Red Bull punktegleich. Ja, es ist mal wieder die alte Leier von den Punkteverlusten gegen die Kleinen der Liga…

Wir halten Unseren Burschen in der entscheidenden Saisonphase die Daumen und hoffen, dass sie sich für ein trotzdem sehr starkes Frühjahr dann auch mit Platz 2 und der Aussicht auf UEFA-Millionen belohnen.

Mission Champions League

GWG, Euer .

Bild: heute.at

Das Spiel des Jahres

Nach der mehr als bitteren Prolongierung des grün/weißen Cup-Fluchs gegen den WAC, liegt der Focus nun einzig und alleine auf dem Showdown mit Red Bull Salzburg, am kommenden Sonntag.

Mit einem Sieg würden wir den Kampf um die Meisterschaft mit Sicherheit nochmals spannend machen. Bei drei Punkten Rückstand und acht verbleibenden Spieltagen wäre das Titelrennen wieder völlig offen und in Salzburg würde wohl das große Schwitzen beginnen.

Die Ausfälle von Ramalho und Hinteregger in der Salzburger Abwehr sind bestimmt kein Nachteil für Uns. Es gilt diese experimentelle Abwehr dann aber auch zu fordern. Es ist Unsere letzte Chance auf den Titel, also erwarten wir uns einen couragierten und vor allem offensiven Auftritt Unserer Mannschaft.

Es darf einfach nicht sein, dass fast immer wenn es um die Wurscht geht, der Mannschaft ein Umfaller passiert. Auftritte wie in der Südstadt, im Derby oder neulich im Cup machten ratlos, weil sie so gar nicht in die sonst gute Frühjahrsaison passen wollten. Die Siege gegen Altach und in Wr. Neustadt haben andererseits bewiesen, dass Unsere Mannschaft auch in der Lage ist Siege zu erzwingen.

Diese Fähigkeit wird wohl auch am Sonntagabend gefragt sein, ein Selbststläufer wird das Spiel gegen Red Bull kaum werden. Klar muss Uns allen jedoch auch sein, dass ein etwaiger Sieg nur so viel wert ist wie die Ergebnisse in den darauffolgenden Spielen. Wir machen uns also weniger Sorgen bezüglich des Auftritts gegen das Mateschitz-Team, als viel mehr über das folgende Auswärtspiel in Ried eine Woche später! Ihr wisst ja, Rapid und die Kleinen der Liga…

Wir trauen Unserer Mannschaft den Titel zu, allerdings müssen die Burschen die kommenden Aufgaben zu 1899% ernst nehmen. Bei einem Auftritt wie am Mittwoch im Lavanttal werden Wir Unsere Titelträume am Sonntag begraben müssen.

So weh uns das Cupaus auch noch immer tut – vor allem für Steffen – Wir müssen jetzt nach vorne schauen und alle an den Titel glauben!

Mission 33

GWG, Euer .

Bild: sportnet.at

Über die Besinnung auf das Wesentliche

Warum Wir Rapidler jetzt nicht den Fokus auf Unsere sportlichen Ziele verlieren sollten!

In letzter Zeit erleben Wir Fans eine eigenartige Situation. Trotz dem ärgerlichen Punkteverlust in der Südstadt, steht Rapid als beste Mannschaft des Frühjahrs da und ist auch nach Verlustpunkten derzeit auf Platz 2 der Österreichischen Bundesliga platziert. Platz 2 als Saison-Ziel haben wir bereits öfters ausgegeben, da der Vizemeister in diesem Jahr zur Teilnahme an der Qualifikation der UEFA Champions League berechtigt ist. Wenn Uns am Mittwoch gegen Altach (mal wieder so ein starker Aufsteiger… 😉 ) ein Heimsieg gelingt wären wir auch endlich punktemäßig Zweiter.

Red Bull will derweil noch nicht patzen, wenn wir dranbleiben und Unsere Partien gewinnen ist möglicherweise tatsächlich noch ein Angriff auf die Spitze drinnen. Außerdem müssen die Dosenkicker auch noch nach Wien!

Trotzdem steht Unser Verein oder besser gesagt Unsere Fanszene ständig in der Kritik. Das leidige Pyrothema erlebt eine unerwartet neagtive Renaissance, das aufgelegte Feindbild der Bundesliga ist wieder da. Die Blocksperre wirkte überzogen und nervös, da bei der Pyroshow gegen Ried – von der so gut wie jeder dachte, dass diese so oder so angemeldet war – letztlich niemand verletzt wurde. Ob es in einer Liga, die unter akutem Zuschauerschwund leidet gescheit ist, die paar Leute die es noch interessiert auch noch aussperren zu wollen, sei außerdem dahingestellt.

Zur kommenden Strafe aus dem Südstadt-Match bleibt zu sagen, dass leider brennende Fackeln auf den Rasen geworfen wurden, was schade war, denn das ist immer Wasser auf die Mühlen der Pyro-Gegner

Doch GENUG DAMIT!

Lassen Wir Uns nicht von Außen von Unserem Weg abbringen!

  • Geben Wir mit dem besten Support der Liga eine sportliche Antwort auf die aktuelle Situation
  • Lassen Wir Uns nicht weiter unnötig stigmatisieren
  • Besinnen Wir Uns wieder auf Unseren gemeinsamen Traum, nämlich endlich wieder einen Titel zu gewinnen bzw. international dabei zu sein.

Lasst Uns gemeinsam das Beste für Rapid tun.

Wie heißt es so schön England: „Nothing and nobody is ever bigger than the club.

GEMEINSAM KÄMPFEN UND SIEGEN, vom Opa bis zum Ultra.

GWG, Euer .

Bild: Abschlußtabelle der letzten Meistersaison 2007/08; Quelle: weltfussball.at

Die Rückkehr der Hütteldorfer Kanoniere

Was haben der SK Rapid und Arsenal gemeinsam? Nein, wir meinen jetzt nicht die Heimat des Heersgeschichtlichen Museums im dritten Bezirk, sondern die „Gunners“ aus Nordlondon. Beide Vereine werden oder, wie in Unserem Fall,  wurden aufgrund Ihrer Feuerkraft, „Kanoniere“ genannt.

Entstanden ist der Spitzname durch die Heldentaten die sehr erfolgreichen Mannschaftrund um Hans Krankl, Peter Pacult und Michael Konsel aus den 80ern, die im Europacup gegen Dynamo Dresden „das Wunder von Hütteldorf“ vollbrachte und dann bis ins Finale vorstieß.

Der 50-Tore Sturm der 00er Jahre, auch bekannt als „Maierhoffer“, machte dem leider fast vergessenen Spitznamen Rapids vorerst letztmalig alle Ehre.

Doch in dieser Saison scheinen die Kanoniere von Hütteldorf eine Renaissance zu erleben.

Mit Robert Beric haben wir seit Jimmy Hoffer erstmals wieder einen Mann im Sturm, der das Zeug dazu hat Torschützenkönig zu werden! Er besitzt diesen gewissen Torriecher und ist eben genau diese sympatische „Grätzn“ die man sein muss als Sturmspitze und die Unserer Mannschaft so gut tut. Nur seine Emotionen muss er noch besser kontrollieren lernen, denn gesperrt siehe zwei Rote gegen Sturm, bringt auch er Uns nichts 😉

Deni Alar, in meinen Augen nach wie vor Rapids begnadetster Fußballer, steht ihm als kongenialer Partner in der Attacke zur Verfügung. Bleibt er (KLOPF AUF HOLZ) endlich über einen längeren Zeitraum von schweren Verletzungen verschont, können Wir Uns neben vielen Toren vor allem auf spielerische Highlights freuen.

Tomi, der spanische Neuzugang aus dem Grödiger Schlussverkauf sollte auch für einige Tore in der nächsten Saison gut sein und bringt die gewisse südländische Cleverness mit, die Unseren jungen Burschen manchmal fehlt.

Welche Zukunft Philipp Prosenik beim Verein hat bleibt abzuwarten, wir halten Ihn für sehr talentiert, tippen aber eher auf Abschied, irren uns aber auch gerne!

Dann is da noch die „Akte Onisowo„, über die wir aber außer losen Gerüchten nichts wissen…

Wir waren im Angriff schon lange nicht mehr so präsent wie in dieser Saison. Schauen Wir mal wie viele Tore dem Rapidler des Jahres 2014 am Ende gelingen werden… Wir trauen Ihm sogar 25 Stück zu! Dass der Slowene auch Elfer schießen kann, hat er ja gegen Ried bewiesen!

Das Motto lautet jetzt also endlich wieder,

Auf geht’s KANONIERE!

GWG, Euer .

Bild: luzine-happel.de

Mission UEFA Champions League

Auch wenn Wir den Glauben an „Mission 33“, nach den zahlreichen Abgängen von Leistungsträgern bei Red Bull, noch nicht aufgegeben haben, steht in diesem Frühjahr (neben dem CupSieg!) vor allem das Erreichen von Platz 2 in der Österreichischen Fußball Bundesliga, auf der To do-Liste Unseres Vereins.

Der SK Rapid beginnt die Rückrunde (für uns beginnt Diese nun Mal im neuen Jahr…) auf Platz 4 der Tabelle mit 1 Punkt Abstand auf den angesprochenen 2. Platz. Dieser Vizemeister“titel“ kann dieses Jahr Gold wert sein, da er für die Qualifikation der UEFA Champions League berechtigt. Neben dem sportlichen Aspekt und der Sehnsucht der Fans wieder Mal nach 2005 im „Konzert der Großen“, steht ganz klar der wirtschaftliche Faktor einer Teilnahme, für Unseren Verein im Focus.

Kurz zu den Zahlen, wie sie auf der UEFA-Homepage aufgelistet sind:

„Jede der 32 in der Gruppenphase involvierten Mannschaften bekommt für die Teilnahme an der Gruppenphase garantierte 8,6 Millionen Euro. Für einen Sieg in der Gruppenphase wird zudem eine Million Euro gezahlt, 500 000 Euro gibt es für ein Unentschieden. Die Achtelfinalteilnehmer erhalten allesamt je 3,5 Millionen Euro“

Die Annahme einer Achtelfinalteilnahme scheint hierbei doch ein wenig kühn, soll jedoch lediglich verdeutlichen, welchen Einnahmen die Teilnahme am Hauptbewerb der Königsklasse in die Vereinskasse spülen kann.

Die Saison 2013/14 hat der SK Rapid mit einem Gewinn von rund €181.000 abschließen können, der Gesamtumsatz belief sich auf € 23,19 Mio. Wenn man es also schaffen sollte, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren und dann in einer machbaren Gruppe für die ein oder andere Überraschung sorgen kann, würde das bedeuten, dass man den Gesamtumsatz leicht um 1/3 steigern kann, was zu einem Gewinn in mehrfacher Millionenhöhe führen würde. In Zeiten in denen der Verein vor allem in die Zukunft investiert, siehe Allianz- aka Weststadion, wäre also eine Teilnahme an der UEFA Champions League Gruppenphase für den SK Rapid Wien wohl so wertvoll, wie für manchen Großverein in Europa der Gewinn dieses Bewerbes.

In diesem Sinne wünschen wir der Mannschaft ein erfolgreiches Trainingslager in Belek, in dem – laut Coach Barisic – der Focus auf der Steigerung der Sicherheit im Aufbauspiel und die Erhöhung der Variabilität im Offensivspiel und hoffentlich auch, wie sich das die meisten von Uns Fans wünschen, auf der Verbesserung der Abschlussqualität, auf Deutsch Tore, liegen wird.

GWG, Euer .

Quelle: uefa.com Bild: ultrasrapid.at

 

Saisonziel Platz 2 (zum letzten Mal…)

Vergangenen Sonntag verabschiedete sich Unsere Mannschaft mit einem Überraschungserfolg gegen Red Bull (Filiale Salzburg), oder sollte man besser sagen, mit einem Weihnachtswunder, in die Winterpause.

Wer hätte gedacht, dass Wir die Bullen -die gerade in der Gruppenphase der Europa League mit 5 Siegen/1 Unentschieden und einem Torverhältnis von +16 im Alleingang die 5-Jahreswertung retten- tatsächlich in die Schranken weisen können. Viele hatten vor dem Spiel ja nur spekuliert, wie hoch die Niederlage werden würde und man bei einer Klatsche möglicherweise sogar noch hinter den vtk fallen könnte…

Fakt ist, wird haben gewonnen und dieser Überraschungs-3er in der Bullen-Arena lässt Uns, Gott sei Dank, wieder auf die Qualifikation für die Champions League hoffen, welche den Vize-Meistertitel dieses Jahr durchaus wertvoll macht. Wir wollen uns endlich wieder mit den Größten Europas messen, die vielen Millionen für den Verein generieren und vor allem auf der Größten aller Bühnen wieder mal mittanzen! Wenn Vereine wie Malmö FF, PFC Ludogorets Razgrad, APOEL FC, NK Maribor und FC BATE Borisov an der Championsleague teilnehmen, muss das für Uns doch ganz einfach auch möglich sein.

Auch diesbezüglich ist das Jahr 2008 schon (viel zu) lange her, was mich auf unsere größte Sehnsucht bringt… In Sachen Meisterschaft ist wohl mal wieder der Zug abgefahren, weil RB nicht so oft stolpern wird und wir nur noch 1 direktes Duell mit ihnen haben. Doch zeigt sich, dass die „übermächtigen“ Getränkekonzern-Kicker auch zu schlagen sind und wir allerdings vor allem darauf achten müssen, die Spiele gegen defensiv eingestellte Gegner häufiger für Uns zu entscheiden, vor allem Zuhause. Auf gut Deutsch: NICHT GEGEN DIE KLEINEN PATZEN…

Wenn Wir das taktisch (endlich) auf die Reihe bekommen ist wohl auch wieder ein ernstzunehmender Angriff auf die 33. Meisterschaft möglich, denn der 2. Platz kann, darf und wird niemals der Anspruch des SK Rapid Wien sein.

GWG, Euer .

Bildquelle: gepa-pictures.com

Tribünen-Kapazitäten Weststadion NEU

Bauliches Konzept und Kapazitäten
Das bauliche Konzept sieht u.a. folgendes vor:
•Drehung des Stadions um 90 Grad.
•Die Westtribüne wird zur Haupttribüne und die Südtribüne wird zur Rapid-Fantribüne
•Ein Teil der Nordtribüne wird der Gästesektor sein, der über eine eigene Buszufahrt erreichbar sein wird.
•Das Stadion wird nur einen Rang haben und an den Ecken geschlossen sein.
•Mit der Höhe von rund 20 Metern und Einhaltung der Abstandsfläche zu den Anrainern, wird die Widmungweitgehend eingehalten.
Die Kapazität ist mit 24.288 Sitzplätzen geplant. Etwas mehr als zehn Prozent dieser Plätze sollen im hochpreisigen Segment beheimatet sein: 2.442 Business-Seats, 39 Business Logen und zwei Eventlogen sind geplant.
Bei internationalen Spielen sind ausnahmslos Sitzplätze erlaubt, für nationale Spiele behält sich der SK Rapid die bauliche Möglichkeit vor, den Bereich für die Heimfans auf Stehplätze umzurüsten, was eine Erhöhung der Gesamtkapazität auf 28.345 Plätze bedeuten würde.

Bildschirmfoto 2014-11-20 um 12.39.27
Quelle: Geschäftsbericht 2013/14 des SK Rapid Wien,
http://www.skrapid.at/fileadmin/s/SKRapidWien/Verein/pdf/Geschaeftsbericht_2013-14_-_Finalversion.pdf

Wieder mal zurück zum Start…

Statt mit 12 Punkten vor dem vtk zu stehen, sind es seit Sonntag nur noch 3…

Der WAC wartet nur darauf als Zweiter abgelöst zu werden und selbst Red Bull schwächelt!
Warum nützen Wir solche Chancen so selten aus, lassen Aufsteiger zu unüberwindbaren Hindernissen werden und richten selbst Unseren kriselnden Stadtrivalen wieder auf???

So sehr, die Niederlage im Derby schmerzt, oder 0 Punkte in 2 Spielen gegen den Aufsteiger, der mittlerweile vor Uns in Tabelle steht auch weh tun, Wir müssen weitermachen und wieder nach vorne schauen…

Nur sind Wir auch so ehrlich und geben zu, dass es schon verdammt frustrierend sein kann, wenn man das Gefühl hat, dass Wir seit Jahren IMMER und IMMER WIEDER BEI NULL ANFANGEN MÜSSEN…

In Deni We trust.

GWG, Euer .

Bild: http://www.swiss-monopoly.ch/images/start_large.png